Ein Home Cinema einrichten

geschrieben von Daniela

Das Kinovergnügen in den eigenen vier Wänden ist aufgrund der heutigen Technik attraktiver denn je. Neben hochwertigen Einzelkomponenten trägt vor allem die Verschmelzung aller medialen Inhalte zu einer Spielwiese neuer Möglichkeiten bei. Abgesehen von der Leistung steht insbesondere die Benutzerfreundlichkeit hoch im Kurs, sowohl was die Installation, als auch was den täglichen Betrieb angeht, sodass der Traum vom Home Cinema für jedes Budget in greifbare Nähe gerückt ist.

Für Augen und Ohren: Heimunterhaltung im Surround-Stil

Home Cinema oder Heimkino

© Fuse/Thinkstock

Im Grunde genommen findet das Home Cinema auf drei Ebenen statt: In der visuellen Welt, durch die Akustik und nicht zuletzt durch ein passend eingerichtetes Fernseh- oder Wohnzimmer. Bei der Zusammenstellung für alle drei Bereiche steht natürlich der eigene Geschmack im Vordergrund, aber durch Wohntrends kann man sich hervorragend inspirieren lassen.
Bei der Auswahl der geeigneten Projektionsfläche stehen zwei Optionen zur Verfügung, nämlich Beamer oder Fernseher. Hinsichtlich der Anschaffungskosten sind beide Methoden durchaus vergleichbar, auch die Einrichtung verläuft in der Regel recht unkompliziert. Aufgrund seiner besseren Eignung für den Alltag, fernab vom großen Home Cinema, greifen die meisten Menschen auf den Fernseher zurück, wo FullHD inzwischen getrost als Standard bezeichnet werden darf. Dasselbe gilt allerdings auch für Beamer, für genügend Bildpunkte ist damit in jedem Fall gesorgt.
Wahre Cineasten entledigen sich dieser schwierigen Entscheidung ohnehin, indem sie über beide Geräte verfügen. HD-Fernseher und Beamer schließen sich nämlich keineswegs aus. Unabhängig davon ist nun nur noch die richtige Soundkulisse gefragt. Hierbei gibt es relativ wenig Spielraum für Diskussionen; das mittlerweile altbekannte Dolby-System stellt nach wie vor das Maß aller Dinge dar. Mittels der Center Box und der bis zu fünf im Raum verteilten Lautsprechern verspricht Dolby 5.1 absolut originalgetreuen Raumklang, wie er ansonsten nur aus dem Kino bekannt ist. Im Zuge der Digitalisierung aller Wiedergabeformate sollte auch beim Kauf einer Dolby-Anlage auf Dolby Digital zurückgegriffen werden. Zwar existieren hierzu inzwischen auch Alternativen, allen voran das Digital Theater System, welches wegen seiner geringeren Kompression allerdings wesentlich mehr Platz auf dem Datenträger benötigt.

Der Clou: die Medienbeschaffung im Home Cinema anno 2012

Wirklich interessant wird es im Home Cinema, wenn es um die Auswahl des Filmes für den kommenden Abend geht. In die Fußstapfen der klassischen Methode, also dem VHS-Player, ist längst der Blu-ray-Player getreten, dem allerdings noch viele weitere Beschaffungsquellen zur Seite stehen. An vorderster Front dient natürlich heutzutage das Internet als Lieferant für filmische Unterhaltung, sei es über Online Videoverleihe oder über Bezahlinhalte großer Digitalanbieter. Eine DSL-Leitung mit mindestens 16 Mbit pro Sekunde ist deswegen stark empfohlen, ist aber heutzutage ohnehin keine Seltenheit mehr. Die Internetverbindung kann je nach Fernsehgerät außerdem direkt genutzt werden, teilweise sogar, ohne einen Umweg über Receiver oder PC machen zu müssen – Wlan-fähige HD-Fernseher machen es möglich.

Datum: 26. Januar 2012, 10:02 Uhr - Kategorien: Alles rund ums Fernsehen - 0 Kommentare - Schlagwörter: , , , ,

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