Mit einem Energieeffizienzhaus Geld sparen

geschrieben von Daniela

Wer heute ans Hausbauen denkt, kommt um ein Energieeffizienzhaus kaum noch herum. Im Bau ist es etwas teurer als ein normales Haus, doch die Investition macht sich schnell bezahlt, wenn es dafür wesentlich weniger Energie verbraucht und die Heiz- und Stromkosten erheblich gesenkt werden können. Je nachdem für welches Energieeffizienzhaus Sie sich entscheiden, können Sie sogar noch Geld dazu verdienen.

Was ist ein Energieeffizienzhaus überhaupt?

Energieeffizienzhaus

© iStockphoto/Thinkstock

Der Begriff Energieeffizienz wabert seit einigen Jahren durch die Medien, ohne dass eigentlich klar ist, was damit gemeint ist. Vom A+++-Kühlschrank übers Elektroauto bis zum Energieeffizienzhaus geht es vor allem immer darum, wie Energie gespart werden kann. Das ist verständlich, denn Öl, Gas und Kohle sind nicht unendlich vorhanden, Atomenergie will seit Fukushima keiner mehr und auch die erneuerbaren Energien können nicht unendlich wachsen. Oder wollen Sie ganz Deutschland mit Windrädern zugepflastert sehen? Also müssen wir Energie sparen und ein Energieeffizienzhaus ist die beste Art, das eigene Portemonnaie zu schonen.

Grob gesagt, gibt es beim Energieeffizienzhaus vier verschiedene Kategorien: Das Niedrigenergiehaus und das Passivhaus verbrauchen noch immer mehr Energie als sie erzeugen. Beim Passivhaus, das heute am weitesten verbreitet ist, beträgt die zulässige Grenze 55% des für ein Wohnhaus zulässigen Energieverbrauchs. Der sogenannte Primärenergiebedarf (Wärme und Strom) soll dabei pro Jahr pro Quadratmeter 40 KWh nicht übersteigen. Noch besser ist ein Energieeffienzhaus der Kategorie 40, bei dem die Grenze bei 40% liegt. Benötigt ein Haus gar keine Energie mehr von außen, weil es den Bedarf komplett selbst decken kann (z.B. durch Solarpaneele auf dem Dach), spricht man von einem Nullenergiehaus.

Wie verdiene ich Geld mit einem Energieeffizienzhaus?

Jetzt wird es interessant: Die vierte Kategorie ist das Plusenergiehaus, das mehr Energie erzeugt als es selbst verbraucht. Die überschüssige Energie kann an den lokalen Stromversorger weiterverkauft werden. Für ein durchschnittliches Wohnhaus können da pro Jahr an die 2700 Euro zusammenkommen. Klingt doch gut, oder? Nachdem mir die Konzerne jahrelang das Geld aus der Tasche gezogen haben, kann ich so endlich einmal etwas am Strom verdienen.

Datum: 4. Juni 2012, 14:14 Uhr - Kategorien: Haus - 0 Kommentare - Schlagwörter: , , , , , , , , ,

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