Orientalisch einrichten

Orientalisch einrichten

Zum Orient gehören Nordafrika, die islamisch-arabische Welt und der heutige nahe Osten. Man kennt ihn auch unter dem Namen „Morgenland“ und verbindet ihn häufig mit romantischen alten Geschichten wie den „Erzählungen aus 1001 Nacht“. Es ist aber nicht notwendig, die weite Reise in den Orient auf sich zu nehmen, um das orientalische Gefühl hautnah zu erleben. Mit einfachen Einrichtungsideen kann man sich den Look der arabischen Paläste und maurischen Zelte ganz leicht in die eigenen vier Wände holen.

Große Wirkung durch den Einsatz von Textilien

Orient-Träume

Orientalisch einrichten mit dem Orientteppich © Hemera Technologies/PhotoObjects.net/Thinkstock

Besonders effektiv lässt sich der orientalische Stil durch die Verwendung vieler und üppiger Textilien umsetzen. Morgenländische Einrichtungsstile kommen nicht ohne Baumwolle, Seide, Brokat oder Organza aus. Dabei darf man mit den Stoffen ruhig verschwenderisch umgehen: Kombinationen aus farbenprächtigen Baldachinen mit bunten Kissen und traditionellen Teppichen sorgen für ein bezauberndes Orient-Flair. Durch Mosaike aus Fliesen oder Glas und Möbel aus wohlriechendem Zedernholz wird die orientalische Atmosphäre stilecht abgerundet. Besonders edel wirken auch Accessoires und Dekorationsartikel aus Edelmetallen wie silberne Kerzenhalter oder Kupferschalen und -figuren.

Orientalische Muster und Motive

Der Einrichtungsstil des Orients kommt nicht ohne üppige und reiche Verzierungen aus. Diese sind entweder maurischen, arabischen oder persischen Ursprungs und können in drei verschiedene Gruppen unterteilt werden.
Zum einen sind Vegetations-Motive typisch orientalisch. Zu diesen zählen Ranken, Blüten oder Blätter, welche auch unter dem Namen Arabesken geläufig sind. Diese Motive findet man beispielsweise häufig auf Kissen, Perserteppichen oder Kelims.
Zudem kommen im orientalischen Stil oft geometrische Muster zum Einsatz. Zahlreiche Fenster oder Möbel werden mit kunstvollen Netzen, Linien und Gittern verziert.
Ebenso gehört die Kunst der Kalligrafie zum orientalischen Wohnen. Sei es als Wanddekoration, auf Silberkannen oder auf hölzernen Teetischen: Die arabischen Schriftzeichen verhelfen dem orientalischen Einrichtungsstil zu einer ganz besonderen, außergewöhnlichen Note.

Farben des Orients

Die Farbenwelt des Orients kennt kaum Grenzen: Die Palette reicht von hellem Gelb über kräftiges Orange und Rot bis hin zu intensivem, dunklem Azurblau. Nach wie vor werden in den arabischen Städten Leder und Stoffe traditionell auf den Hausdächern der Gerberviertel eingefärbt. Neben diesen natürlich entstandenen ausdrucksvollen Farben gehören auch Silber- und Goldtöne zum typisch orientalischen Stil. Sie sorgen für edle
und exotische Glanzpunkte auf Stoffen, Möbeln und Accessoires. Wer es etwas zurückhaltender und gedeckter mag, kann auf die dezentere Variante des orientalischen Einrichtungsstils zurückgreifen: Erdtöne. In Verbindung mit schimmernden Metallen und erlesenen Stoffen kann man diese besonders gut in Szene setzen. Für die nötigen Akzente kann man beispielsweise mit Pflanzen wie Kakteen oder Tulpen sorgen.


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